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Richtet sich das Angebot nicht nur an kreativ begabte Kinder?
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Nein, das Angebot eignet sich für sämtliche schulreife Kinder. Die kreativen Fächer unterstützen die Kinder in ihrer motorischen, seelischen und geistigen Entwicklung. Dabei werden auch das praktische Tun, vernetztes Denken, konzentriertes und vertieftes Arbeiten und die Sozialkompetenz gefördert.
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Ist es nicht so, dass nur Kinder mit Lernschwierigkeiten auf eine Steinerschule gehen?
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Nein, Kinder mit besonderen Assistenzbedürfnissen können entweder Schulen mit einem inklusiven Konzept oder heilpädagogische Steinerschulen besuchen.
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Was kommt nach der 8. Klasse?
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chülerinnen und Schüler, die bei uns die 8. Klasse absolviert haben, bestreiten häufig das letzte obligatorische Schuljahr an der Oberstufe der Volksschule ihres Wohnorts. Ein Teil von ihnen wechselt für die Klassen 9 - 12 an eine Steinerschule im Unterland oder im nahen Ausland. (einige R. S. Schulen bieten anerkannte Abschlüsse wie die Matura an.) Ambitionierte, lernstarke Schülerinnen und Schüler machen direkt die Aufnahmeprüfung an eines der drei Gymnasien im Engadin.
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Gibt es im Hinblick auf Lernziele fachlich Unterschiede im Vergleich zur Volksschule?
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Da bei uns kognitive, musisch-gestalterische und sportliche Fächer den gleichen Stellenwert haben, verbringen unsere Schülerinnen und Schüler etwas weniger Zeit mit dem Einüben von Strukturen (Grammatik in Deutsch und Fremdsprache und Mathematik). Daraus können sich gewisse Lücken im Vergleich zu den Lernzielen der Volkschule ergeben, die aus unserer Erfahrung jedoch bei entsprechender Motivation schnell geschlossen werden können.
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Wie weiss ich ohne Noten, wo mein Kind steht?
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Auch ohne Noten realisiert ein Kind durch das Feedback der Lehrperson und den Vergleich mit Mitschülerinnen und Mitschülern, welches seine Stärken und Schwächen sind und wo es Fortschritte gemacht hat. An Standortgesprächen mit der Lehrperson werden die persönliche Entwicklung und die Lernfortschritte mit den Eltern besprochen. Ab der 6. Klasse sind bei diesen Standortgesprächen auch die SchülerInnen dabei. Ausserdem erhalten die Kinder ab der 3. Klasse einen Zeugnisbericht und ab der 6. Klasse einen Lernbericht in jedem Fach. Bei Bedarf wird ein Notenzeugnis ausgestellt.
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Warum wird in den ersten Schuljahren auf Hausaufgaben verzichtet?
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Mittlerweile belegen Studien, dass Hausaufgaben – zumindest in den ersten Schuljahren – mehr negative als positive Effekte auf das Lernen haben1. Wir sind überzeugt, dass das Lernen in der Primarschulzeit in die Schule gehört und die Freizeit der Erholung, den Hobbies und dem freien Spiel dienen soll. So bleibt die Motivation für schulisches Lernen langfristig erhalten.
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Mein Kind ist weniger sportlich. Wie kann es bei Berg- und Skitouren mithalten?
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Die Kompetenzen und die Ausdauer werden kontinuierlich aufgebaut. So ist grundsätzlich jede Schülerin und jeder Schüler in der Lage, eine Tour erfolgreich zu bestreiten. Neben dem Bergführer garantieren weitere Begleitpersonen, dass eine Tour jederzeit angepasst oder in Einzelfällen auch abgebrochen werden kann.
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Wie sieht es mit den finanziellen Beiträgen der Eltern aus?
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Das Schulgeld richtet sich nach den Bedürfnissen der Schule und den Zahlungsmöglichkeiten der Eltern. Teilweise sind zudem finanzielle Engpässe (Defizite) zu überwinden. Mit dem «Fonds Staila» hat die Schule eine Möglichkeit, angefragt zu werden, falls die finanziellen Möglichkeiten der Familie nicht ausreichen.
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Macht «das Quereinsteigen» eines Kindes aus der Volksschule Sinn?
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Diese Entscheidung können Eltern, Kinder und Lehrpersonen am besten nach Schnuppertagen und unter Einbezug der Beweggründe fällen. Schreiben Sie uns unter info@scoulasteiner-scuol.ch
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Wie kann ich / mein Kind die Schule näher kennenlernen?
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Egal, ob Sie sich unverbindlich informieren, ihr Kind einen oder mehrere Tage schnuppern lassen oder eine Schulveranstaltung besuchen möchten: Schreiben Sie uns eine E-Mail: info@scoulasteiner-scuol.ch
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